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Sonstige

Hinter den Kulissen von Electric Ladyland aus dem Jimi Hendrix Experience Box Set

In Zusammenarbeit mit Jeroen Hamelink - Experte für Platten / Vinyl

Das dritte und letzte Album von Jimi Hendrix, Electric Ladyland, gilt als eines der bahnbrechendsten Rockalben aller Zeiten. Ob Sie das auch so sehen, liegt natürlich an Ihnen. Aber das Album veränderte etwas in der Musikwelt und auch bei Jimi Hendrix selbst, wie er sich mit den nackten Damen auf dem Cover ablichten lies. Also, was ist die Geschichte hinter diesem umstrittenen Album? Lesen Sie weiter und finden Sie es heraus.

Musikalisches Genie
Das von MCA veröffentlichte Doppelalbum Electric Ladyland, wurde von Jimi Hendrix und seiner Band The Jimi Hendrix Experience 1968 aufgenommen. Was damals niemand wusste, es würde das letzte Studioalbum von Jimi Hendrix sein. Und es würde die Spitze der Albumcharts in den USA in nur wenigen Wochen erklimmen. Electric Ladyland war das meistverkaufteste Album von Hendrix. Vor allem ist es aber für das musikalische Genie von Hendrix bekannt und den Einfluss der Musik für die Zukunft des Rocks. Das Studio in New York, wo das Album produziert wurde, heißt aufgrund dessen jetzt Electric Ladyland.


Perfektionist
Obwohl alle drei Jimi Hendrix Studio Alben auch in Ihrer Sammlung zu finden sein sollten, zeigt das Electric Ladyland Album am besten die Vielseitigkeit und den innovativen Geist von Jimi Hendrix. Jimi Hendrix füllte 4 Seiten des Doppelalbums mit seinem musikalischen Genius. Aber die Aufnahmen des Albums liefen nicht ganz reibungslos ab. Jimi Hendrix war ein Perfektionist, der von seiner Stimme nicht vollständig überzeugt war und gleichzeitig, die Dinge auf seine eigene Weise tun wollte. Das ganze Album war für ihn ein großes Experiment des Lernens und Entdeckens. Viele Songs mussten immer wieder aufgenommen werden. Für „Gypsy Eyes“ zum Beispiel, mussten Jimi und Schlagzeuger Mitch Mitchell ca. 50 mal neu anfangen, bevor Jimi mit dem Ergebnis zufrieden war. Aufgrund seiner Unsicherheit mit seiner Stimme, nahm er alle Gesangsparts hinter einer Studiowand auf.


“A Party, Not a Record Session”
Neben dem Hang zu vielen Wiederholungen, gab es einen weiteren Grund für Manager Chas Chandler sich von Hendrix zu trennen. Jimi hatte die Angewohnheit einen Haufen Menschen ins Studio einzuladen. Gastmusiker gab es einige, wie zum Beispiel Bassist Jack Cassidy (von Jefferson Airplane) und Organist Steve Winwood (von Traffic), aber auch der Taxifahrer von Jimi, der zufällig Conga spielte. Bassist Noel Redding, der mit Jimi ebenfalls Unstimmigkeiten hatte, sagte einst: „Es waren hunderte von Leuten im Studio. Du konntest dich einfach nicht mehr bewegen. Es war wie eine Party und, keine Plattenproduktion mehr.“ Einige der Gäste von Hendrix können sogar auf dem Song „Voodoo Chile“ gehört werden. Bei „Voodoo Chile (Slight Return)“ handelt es sich um eine Blues-Jam-Version auf dem Album. Es scheint, dass Jimi nicht anders war als viele andere Genies. Es ist unmöglich mit ihm zu arbeiten, aber er ist in der Lage Dinge zu tun, die sich niemand vorstellen kann.


Naked Ladyland
Und dann gibt es noch die Geschichte des Cover von „Electric Ladyland“. Viele Leute werden sich noch lange an das umstrittene Cover mit den neunzehn nackten Damen vor einem schwarzen Hintergrund erinnern. Auch wenn man es sich vielleicht nicht vorstellen kann, handelte es sich nicht um das Covermotiv, welches sich Hendrix gewünscht hatte. Seine Idee war, ein Foto von Linda Eastman (Paul Mccartneys Frau) zu nehmen, welches sie in der Nähe einer Skulptur von Alice im Wunderland in London's Hyde Park aufgenommen hat. Die Plattenfirma entschied sich jedoch, seine Wünsche zu ignorieren und einer Reihe von Frauen ein paar Dollar zu bieten, um nackt für das Cover zu posieren. Obwohl Jimi sich weigerte, das Album mit diesem Cover zu veröffentlichen, hat die Plattenfirma dies trotzdem gemacht. Das Album hat natürlich viel Aufmerksamkeit erregt, bis es von mehreren Geschäften verboten wurde und die Plattenfirma das Foto durch ein verschwommenes Porträt von Jimi, während eines Konzerts ersetzte. 


Eine gute Investition
Electric Ladyland ist ein Album, dass jeder Musikliebhaber regelmäßig hören sollte. Hören Sie genau zu und lassen Sie sich vom Genius von Jimi Hendrix und seiner Band auf vier Plattenseiten begeistern. Seine futuristische musikalische Vision und der Einfluss des Albums auf die zukünftige Rockmusik sind nur ein Teil der Gründe, weshalb Electric Ladyland ein beliebtes Sammlerstück ist. Das umstrittene Cover ist ein weiterer. Das Originalalbum mit den nackten Damen auf dem Cover ist definitiv eine gute Investition, vor allem, wenn Sie eine Version mit blauer statt weißer Beschriftung auf der Innenseite finden. Werfen Sie ein Auge auf unsere Platten und Vinyl Auktion, damit Sie immer auf dem Laufenden sind.

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