Sonstige

Motorräder: Fünf vielversprechende Investitionsmöglichkeiten

Durch niedrige Zinssätze und niedrige Anlagerenditen sind viele Menschen auf der Suche nach handfesten Vermögensanlagen für ihr Geld: Kunst und Gold sind inzwischen beliebt, aber auch Oldtimer oder alte Motorräder solltest du im Blick behalten. Vergiss nicht, dass Motorräder leicht zu verstauen sind, die Karosserien sind weniger anfällig als bei Autos und sie kosten natürlich auch weitaus weniger. Die Stichworte sind wie immer Originalität (obwohl auch wirklich schöne Sondermodelle dabei sind), Zustand, Seltenheitsgrad und auch die Herkunft, vielleicht sogar von berühmten Vorbesitzern. Hier sind die Top 5 der interessantesten Investitionsmöglichkeiten in Motorräder.

        Präsentiert von John Searle - Experte Motorräder


Yamaha XS650 1968 Dieser schöne Yamaha Zwilling gilt als zuverlässige Alternative zu den großartigen britischen Zweizylindern aus den 60er Jahren und wurde im Jahr 1968 veröffentlicht. Diese Maschine hatte einen der fortschrittlichsten Motoren dieser Zeit. Das Modell hat etwas von dem Toyota 2000GT Sportwagen Design aus dem James Bond Film “Man lebt nur zweimal”. Yamaha muss bei diesem Modell etwas richtig gemacht haben, denn die Basiseinheit wurde bis 1985 für die Produktion benutzt. Aber obwohl dieses Modell kein Öl leckte und es einen Elektrostarter hatte, bevorzugten britische Biker noch immer die inkontinenten einheimischen Motorräder mit Kickstarter. Der Rest der Welt jedoch erkannte die Vorteile dieser schönen Ypse. Heutzutage zählt ihr zu den Glücklichen, wenn ihr ein nicht verbasteltes Modell findet, obwohl es doch noch einige Flattracker gibt. Ein solches Modell solltet ihr möglichst original belassen: dann fährt man nämlich ein geschätztes und zuverlässiges Anlagegut.


                                                                                                         Quelle: Designboom.com

Rudge Ulster 1929

Während Vincents and Brough große Erfolge feierte gab es auch andere Vorkriegs-Maschinen, die durchaus einen Blick wert sind. Rudge's 500ccm und 45 PS Ulster (main image) wurde benannt nach Graham Walker's Sieg beim Ulster Grand Prix 1928. Graham ist der Vater der Formel 1-Stimme Murray Walker. Die großartig aussehende Ulster war tatsächlich eine Rennmotorrad Replik mit einem fortschrittlichen 4-Zylinder Motor. Rudge wurde während der 30er Jahre durch EMI vor der Insolvenz bewahrt und die Ulster wurde mit einigen Unterbrechungen gebaut. Bald aber schon gewann sie den Teampreis bei der “Isle of Man” im Jahr 1930. Selten und teuer... aber einfach schön.

                                                                                                                                                                            Quelle: Rex, The Telegraph
Ein sehr schönes Chassis: Der kosmetische Zustand ist von entscheidender Bedeutung bei der Suche nach einer Aprilia Moto 6.5


Honda Fireblade 1992

Auch bekannt als die CBR900RR war die erste Fireblade ein Superbike für die Straße. Diese Maschine wurde von Hondas legendärem Entwickler Tadao Baba designed. Ziel des Projekts war es, durch das geringe Gewicht die beste Beschleunigung unter allen Konkurrenzmodellen zu erreichen.

In Ablehnung des alten „Racing improves the breed“-Mantras zielte er fanatisch auf die Gewichtsersparnis ab und nutzte Computermodelle, um die Rahmenstabilität zu erhalten. Der 122 PS-Motor mit 893 ccm bei nur 185 Kilo Gewicht verlieh der Fireblade ein phänomenales Handling und Beschleunigung und erschuf eine neue Fahrzeugklasse. Fireblade war übrigens eine fehlerhafte Übersetzung des Wortes „Blitz“ aus dem japanischen. Von diesen Modellen wurden viele gebaut, geh also am besten auf die Suche nach einem originalen und sehr frühen Modell mit einer vollständigen Servicehistorie.


                                                                                                                    Quelle: Visordown

Aprilia Moto 6.5 1996


Designed von Philippe Starck war die 6.5 für die schicke Fortbewegung in der Stadt gedacht. Dieses Motorrad basierte auf einem von Aprilia's Rotax inspirierten 650 ccm 5-Ventil Einzylindermotor. Der schmale Sattel, die agile Rahmengeometrie und der starke Motor verliehen dem Motorrad ein gute Manövrierfähigkeit und durch die weiche Federung schwebte man über alle Schlaglöcher hinweg. Aber die Maschine war nicht für große Fahrten geeignet. Von der harten Motorradfahrergemeinde wurde sie als eine Maschine  für metrosexuelle Hipster verspottet.


                                                                                                      
Credit: Motorcyclenews.com

Honda Cub 1958


Hondas 50 ccm „Step-Thru“-Motorrad war für die Mobilität der Arbeiterklasse ebenso wichtig wie das Ford Model T, der Fiat 500 oder die Vespa. Dieses Motorrad wurde mit dem Anspruch entwickelt, es mit einer Hand fahren zu können. Soichiro Honda und sein bester Mann, Takeo Fujisawa, entschieden sich für das Design und stellten die Qualität sicher, so dass sie sich nicht mit Garantiefällen verzetteln würden. Ein toller gepresster Stahlrahmen mit einer Polyesterharz-Karosserie verleihen dem Motorrad ein unverwechselbares Aussehen. Die amerikanische Werbung sprach von „You meet the nicest people on a Honda" und so war es auch.

                                                                                                                                                    Quelle: Fastcompany.com Ein Motorrad zu kaufen ist nichts für die Zaghaften unter uns. Selbstbewusst genug? Dann kaufst du am besten bei geprüften Verkäufern oder Auktionshäusern wie Catawiki. Hier werden spezialisierte Experten beschäftigt, die die Auktionen zusammenstellen. Qualität garantiert.

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